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»GOTTES KLEINER KRIEGER«: WIR LESEN!

Die Inszenierung »Gottes kleiner Krieger« hat zwar erst am 18. Mai 2013 Premiere, aber wir bereiten uns jetzt schon darauf vor. Und wie könnte man sich besser auf etwas vorbereiten, als ganz von vorne anzufangen, am Ursprung des Ganzen? Genau, wir lesen! Denn »Gottes kleiner Krieger« basiert auf dem gleichnamigen Roman von Kiran Nagarkar und der ist stolze 704 Seiten dick und da muss man ja wirklich früh anfangen um rechtzeitig fertig zu sein. [mehr]

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Frischfleisch präsentiert: Jenseits von Fukuyama

”Nach den Zahlen hier ist die durchschnittliche Zufriedenheit in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Laut den Zahlen sogar in einem überdurchschnittlichem Ausmaß. Der Durchschnitt ist also überdurchschnittlich
glücklich.”

Frischfleisch ist das Versuchslabor für dramatische Texte der Gegenwart am Theater Freiburg.
Hervorgegangen aus dem Deutschen Seminar und mittlerweile in der vierten Generation angekommen, treffen hier Studierende, Regieassistent*innen und Schauspieler*innen des Hauses aufeinander. In Zusammenarbeit mit dem Dramaturgen Veit Merkle und mit Gabriele Keienburg lesen und diskutieren sie bei den monatlichen Treffen Stücke zeitgenössischer Dramatik. Zwei bis drei Mal im Semester gehört ihnen schließlich für einen Abend die Kammerbühne des Theaters, um einen neuen Text in einer szenischen Lesung zur Aufführung zu bringen. Das Konzept wird im Vorfeld von den Studierenden entwickelt, geprobt wird maximal einmal am Aufführungstag selbst. Was dabei letztlich am Abend passiert, ist stets überraschend und spontan, improvisiert und lebendig – Theater in seiner reinsten Form. Nachdem es eine längere Aufführungspause gab, hat sich die Gruppe neu formiert und präsentiert am Dienstag den Text Jenseits von Fukuyama von Thomas Köck. Mit dem Titel des im Mai 2014 in Osnabrück uraufgeführten Stücks bezieht sich Köck auf den Ökonomen Francis Fukuyama, der 1992 mit dem Ende des Kalten Kriegs auch das Ende der Geschichte diagnostizierte – was er Jahre später allerdings revidieren musste. Auch in Köcks Stück «Jenseits von Fukuyama», in dem drei Nachwuchs-Wissenschaftler um eine Assistenz-Stelle in dem von Frau Dr. Phekta geleiteten Glücksforschungsinstitut konkurrieren, muss sich die Geschichte so einiges gefallen lassen. Während die Wissenschaftler auf der Jagd nach dem eigenen Glück Daten leaken, Intrigen spinnnen und das stets mit guter Miene zum bösen Spiel, prügelt sich die Geschichte mit den immer unterschätzten 90ern, die auf eine finale Abrechnung mit der Welt beharren. Doch die Geschichte schafft es, zu entfliehen und unbemerkt ins neue Jahrtausend zu kriechen. Erst am Schluss, als sich der Chor der enttäuschten Erwartungen in einer Entschuldigungswelle an ihr ergeht, rückt sie wieder in den Fokus. Als der Mob,bestehend aus den Individuen, die sich von den Berechnungen des Forschungsinstituts übergangen fühlen und an dem Zusammenhang zwischen ihrem persönlichen Glück und den vom Institut errechneten Durchschnittswerten zweifeln, aufbegehrt und das Institut stürmt, stehen die Forscher dem Außen, das seit Jahren ihr Forschungsobjekt darstellt, unmittelbar gegenüber. Während draußen der «marodierende Mob» tobt, verschanzen sich die Forscher im Durchschnittsraum des Glücksforschungsinstituts und die Situation gerät außer Kontrolle…Ein Stück über unser persönliches Glück. Zu sehen am Dienstag, 03. Februar um 20:00 in der Kammerbühne, Eintritt: 3 Euro.

 

 

 

 

 

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Allgemein

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Frischfleisch präsentiert: Jenseits von Fukuyama

”Nach den Zahlen hier ist die durchschnittliche Zufriedenheit in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Laut den Zahlen sogar in einem überdurchschnittlichem Ausmaß. Der Durchschnitt ist also überdurchschnittlich glücklich.” Frischfleisch ist das Versuchslabor für dramatische Texte der Gegenwart am Theater Freiburg. Hervorgegangen aus dem Deutschen Seminar und mittlerweile in der vierten Generation angekommen, ... [mehr]

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PREMIERE: Rico, Oskar und die Tieferschatten

Das Theaterstück Rico, Oskar und die Tieferschatten richtet sich an Kinder und Erwachsene gleichermaßen und erzählt, wie schon Tschick, das zur Zeit im Werkraum läuft, die Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei höchst unterschiedlichen Jungen. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Andreas Steinhöfel. Rico ist ein bisschen naiv, aber mutig, Oskar ist hochintelligent und hat vor fast allem ... [mehr]

Porträt_LaMula

RIP IT! Themenreihe zwischen Feminismus und Gender-Hacking

Als erstes Tanzstück der RIP IT! Reihe wurde am Wochenende Tuning gezeigt, eine Performance von Su-Mi Jang und Sung-Im Her. Die beiden Tänzerinnen setzten sich mit in der Rockmusik vorherrschenden Geschlechterbildern auseinander und zeigten die Wucht und Körperlichkeit der Musik in einer intensiven Choreographie. Am Donnerstag, 29.01. gehts um 20:00 weiter: In der Kammerbühne ist Anja Müller mit ihrer Performance ... [mehr]

Tote Stadt, jpg1

Eindrücke aus der toten Stadt

Am Wochenende war die Premiere der Oper Die tote Stadt, die die Geschichte einer wahnsinnigen Liebe erzählt: der Protagonist Paul kann den Schmerz über den Tod seiner geliebten Frau Marie nicht überwinden und lebt umgeben von Erinnerungen an diese – bis er Marietta trifft, eine junge Frau, die der Verstorbenen zum Verwechseln ähnlich sieht. Er versucht, sein Bild von Marie auf Marietta zu projezieren und blendet ... [mehr]

Autosave-File vom d-lab2/3 der AgfaPhoto GmbH

RIP IT! Themenreihe zwischen Feminismus und Gender-Hacking

1985 entwickelte die Cartoonistin Alison Bechdel den nach ihr benannten ‘Bechdel-Test’. Der Test besteht aus drei Fragen, mit deren Hilfe überprüft werden soll, ob Frauen in Filmen ernst genommen werden. Das heißt vor allem: ob sie sich selbst nicht ausschließlich über die Männer in ihrem Umfeld definieren. Vier schwedische Kinos haben den Test vor kurzem eingeführt und benoten Filme je nach Testergebnis. ... [mehr]

Autosave-File vom d-lab2/3 der AgfaPhoto GmbH

RIP IT! Themenreihe zwischen Feminismus und Gender-Hacking

Passend zur Reihe eine Fotoserie von Hanna Pesut, die hinterfragt, ob und wie wir durch unsere Kleidung in unserem Selbstgefühl beeinflusst werden. Pesut fotografierte hierfür Paare in ihrer eigenen Kleidung und anschließend in der ihrer Partner*innen. Zur Fotogalerie in der Süddeutschen geht es hier    [mehr]

Autosave-File vom d-lab2/3 der AgfaPhoto GmbH

RIP IT! Themenreihe zwischen Feminismus und Gender Hacking

RIP IT! ist eine Themenreihe von Tanz und Bildender Kunst, die vom 22.01. bis zum 15.02. in Freiburg stattfindet. Internationale Choreograf*innen, Performer*innen und bildende Künstler*innen hinterfragen mit ihren Produktionen und Inszenierungen kritisch die Körperbilder, die sie selbst in ihren Berufen täglich produzieren. Welche Konzepte von Männlichkeit und Weiblichkeit umgeben uns täglich und werden von uns ... [mehr]

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