Warm-up mit Paprika

Die Wurst ist uns ein Rätsel geworden. Und die »Käsezubereitung« auf der Tiefkühlpizza wirkt alles andere als natürlich. Man könnte fragen: Warum kommt so viel Gemüse im Lebensmittelladen um die Ecke nicht einfach vom Bauern um die Ecke? Oder aber: Was verbirgt sich hinter den Inhaltsstoffen, die in der Götterspeise aus dem Kühlregal ihr Unwesen treiben? Und noch besser: Weshalb werfen Supermärkte so viele Waren weg, obwohl sie noch essbar wären? Seit heute morgen, ... [mehr]

316 Jahre Kindergeburtstag!

Pünktlich zu Halloween: Ein Vampir-Wesen in Leoš Janáčeks Oper »Die Sache Makropulos« Wie muss man sich das vorstellen, 300 Jahre seinen 16. Geburtstag zu feiern? Die Erfahrung wächst, das jugendliche Alter bleibt und mit ihm die angenehmen Seiten, die die Jugend so verschwenderisch zur Verfügung stellt: Freiheit und Unbeschwertheit, Unverdorbenheit, Frische und Makellosigkeit. Jedes Jahr, ja jeder Tag in jedem Jahr kann gänzlich unbeschwert angegangen werden: Man tut, ... [mehr]

»Dirty Rich« – Eine Auseinandersetzung mit Richard III.

Im Sommersemester hatten eine Handvoll Studenten des Anglistischen Seminars die Gelegenheit, Proben zum Theaterstück »Schlachten!« unter Regisseur Christoph Frick zu besuchen. Als Student der Anglistik packte ich die Gelegenheit beim Schopfe um Shakespeare mal näher und nicht nur theoretisch auf den Zahn zu fühlen. Durch den Kontakt zwischen Uni und Theater trafen auch die Welten von Literatur und Spielpraxis aufeinander: Geprobt wurde an einem Abend zum Beispiel eine Szene, ... [mehr]

33 Bogen und 2 Schulklassen

Eines ist doch sicher: Will man als Erwachsener einschätzen, wie ein Kinderstück bei jungen Zuschauerinnen und Zuschauern wirklich ankommt – was ihnen gefällt, was sie vermissen, was sie begeistert oder langweilt –, muss man sie selbst befragen. Deshalb laden wir im Entstehungsprozess neuer Produktionen im Jungen Theater stets Kinder oder Jugendliche zu den Proben ein. So auch im Fall von »33 Bogen und ein Teehaus«, ein Stück ab zehn Jahren, das vergangenen Samstag ... [mehr]

Theater als Begegnungsraum: TänzerInnen aus Jerusalem zu Gast in der Oper »Jerusalem«

Tänzerinnen und Tänzer aus Jerusalem haben am Theater Freiburg die Oper besucht, die den Namen ihrer Stadt trägt: Calixto Bieito fängt in dieser Spielzeit die Faszination Jerusalems in seiner Inszenierung von Verdis Oper »Jerusalem« ein. Der Ort, der eine Schnittstelle zwischen der abend- und der morgenländischen Kultur darstellt und an dem religiöse und machtpolitische Konflikte seit Jahrtausenden schwelen. Die Oper führt uns zurück in die Zeit des ersten Kreuzzugs ... [mehr]

Freiburger Opernstudio gestartet

Irina Jae-Eun Park und Jongsoo Yang sind die ersten beiden Studierenden im neuen Studiengang Freiburger Opernstudio, der zum Wintersemester 2016/17 erstmals angeboten wird. »Wir kennen uns schon seit mindestens fünf Jahren«, erzählt Irina Jae-Eun Park schmunzelnd, als sie über ihren Kommilitonen Jongsoo Yang spricht. Beide haben an der Universität der Künste Berlin (UdK) bei Prof. Peter Maus studiert und standen bereits bei einigen Konzerten gemeinsam auf der Bühne. Nun ... [mehr]

Es geht um die Wurst!

Nach den Sommerferien ist vor den Herbstferien! In Zusammenarbeit mit dem Theater im Marienbad, dem Museum für Neue Kunst und der Katholischen Akademie Freiburg bieten wir mit der »Herbstakademie« allen zwischen 10 und 20 Jahren ein spannendes Projekt innerhalb besagter Ferienwoche an, in dem sich alles ums Thema »Essen« dreht. [mehr]  [mehr]

Vom Urknall bis zum Jahr 2055: Eugen Ruge liest aus »Follower«

Im Sommer 2017 bekommt das Theater einen neuen Nachbarn: Das Literaturbüro Freiburg schließt seine Pforten in der Wiehre und eröffnet in der alten Universität (Belfortstr. 17) als Literaturhaus! Die zukünftige Nachbarschaft feiern wir, indem wir in dieser Spielzeit eine ganze Reihe von Veranstaltungen gemeinsam organisieren. Unter dem Titel »Seitenwechsel« entwickeln wir neue Formate, wagen den Blick über die Straße, laden zu Lesungen ins Theater und Inszenierungen ins ... [mehr]

Leben auf den Trümmern des Sozialismus: eine Lesung der methusalems

Mit »Secondhand-Zeit« eröffnen die methusalems die Reihe großer Literatur im Theater, die in dieser Spielzeit auf dem Programm steht. Mechtild Blum erklärt im folgenden Artikel, worum es in dem Roman geht und was uns bei der szenischen Lesung erwartet: Swetlana Alexijewitsch, Literaturnobelpreisträgerin und Autorin von »Secondhand-Zeit« Das Freiburger Theater inszeniert eine Lesung aus »Secondhand-Zeit«, dem Doku-Roman der gebürtigen Ukrainerin Swetlana Alexijewitsch, ... [mehr]