Heinz und Molly

Chantal Schüßler, Praktikantin im Tanz bei Graham Smith, hält hier jede Woche ihre Erlebnisse im Theater für euch fest:

1. Woche Theater Freiburg 11.04 -17.04.16

In meiner ersten Woche im Theater Freiburg durfte ich die kompletten Räumlichkeiten, plus viele Mitarbeiter des Hauses kennenlernen und das sogar innerhalb einer richtigen Hausführung.
Klar, man kann sich nicht alles im ersten Moment merken, allerdings erhielt ich in dieser Woche schon einen recht schönen Einblick in die Vielfalt und Größe des Theaters. Besonders beeindruckt haben mich die Räume hinter der Bühne, in denen die ganzen Requisiten, Kostüme und andere notwendige Medien für ein Theaterstück geschaffen werden. Darunter zählen: die Schreinerei, die Schneiderei, die Maske, die Schlosserei und der Raum des Theaterplastikers, der mir wegen seiner ungewöhnlichen Materialverarbeitung besonders im Gedächtnis geblieben ist.
Zudem standen die für mich ersten Proben der Tanzgruppen SoLD an. Dazu gehören die Gruppen Sprossen (9-13), Original (15-25 Jahre), sowie Gold (50+) und die Kindertanzgruppe Learning by Moving (4. Klasse der Vigelius Grundschule), aus denen dann die Inszenierungen Der Sog und Avatartanz entstehen werden.
Besonders interessant zu beobachten war hier der Unterschied zwischen den verschiedenen Gruppen und ihre Art und Weise, Tanz zu interpretieren. Da es allerdings für mich die erste Probezeit war, kam es mir noch alles sehr neu vor.
Da nun auch wieder der Frühling beginnt waren wir natürlich auch im Gemeinschaftsgarten des Theaters aktiv, besser bekannt als Bambis Beet. In dieser Woche entstand auch mein Video, das die ersten schönen Frühlingsmomente des Garten festhalten sollte.
Zudem gab es schon die erste Anpflanz-Aktion, bei der wir Bohnen und Tomaten namens Heinz und Molly zum Vorziehen angepflanzt haben. Die stehen nun auf der Terrasse und bereiten sich darauf vor, in den Garten umgepflanzt zu werden. Innerhalb der nächsten Wochen dürfte es dann schon so weit sein.
Es ist schön, mitzuerleben, wie viele Menschen und auch Tiere sich an dem Garten erfreuen und wie gut er bei den Besuchern ankommt. Selbst bei etwas trüberen Wetter konnte ich Menschen beobachten, die sich zwischen den Pflanzen und den Blumen entspannten und die grüne Umgebung genossen haben.

 

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