»Die Paten«: 4 Fragen an den Hauptdarsteller Alper Yildiz

Die Rolle der Frau ist ein in unserer Gesellschaft oft und viel diskutiertes Thema, das in den verschiedensten Medien aufgegriffen und behandelt wird. Aber wie sieht es mit den Männlichkeitsbildern aus? Warum werden diese nicht behandelt? Welche Rollen werden hier tradiert und wie sind diese in Bezug zu sozialen Aufstiegschancen, Erbe und Familie zu setzen? Diese Fragen greifen der 17-jährige Schüler Alper Yildiz und Frank Oberhäußer, Mitglied des Berliner Theater- und Performancekollektives Turbo Pascal, in ihrem Stück »Die Paten« auf, das sie im Rahmen des Internationalen Bürgerbühnenfestivals in Freiburg aufführen. Inwiefern treffen Rollenbilder, wie sie beispielsweise vom Film »Der Pate« von Francis Ford Coppola präsentiert und tradiert werden, zu? Müssen alternative Rollenbilder entworfen werden, um alte Klischees auszuräumen? Ausgehend von einem Gespräch über Coppolas Filmklassiker und die Figur des Paten entwickeln die Hauptdarsteller eine choreografische Erzählung, in der sie sich mit sozialm Aufstieg, Erbe, Familie und Gangsterkompetenzen auseinandersetzen.

Im Interview erscheint Alper Yildiz als ein Mann weniger Worte, ob er das aber wirklich ist, könnt ihr am Donnerstag, 18. Mai 2017, um 21 Uhr und am Freitag, 19. Mai 2017, um 18 Uhr in der Kammerbühne herausfinden.

Was würdest Du sagen, ist das Besondere an der Produktion?

Das besondere an unserem Stück ist, dass es auf Erfahrungen basiert, die wir beide mit dem Film »Der Pate« und unseren Familien gemacht haben.

Was ist Dir von der Erarbeitung des Stücks am meisten in Erinnerung geblieben?

Die Erarbeitung des Stücks selbst, durch ausleben der Ideen und probieren.

Was bedeutet es Dir, Teil der Produktion zu sein?

Teil der Produktion zu sein bedeutet mir viel, da ich den Film liebe und ich finde, dass wir ein tolles Theaterstück zum Thema kreiert haben.

Welche Erwartungen hast Du an das 3. Internationale Bürgerbühnenfestival »Art of the Cities« in Freiburg?

Viel Spaß und neue Erfahrungen mit Theater und Schauspielern zu sammeln.

Aufführungen: DO., 18.05.2017, 21 Uhr & FR., 19.05.2017, 18 Uhr, in der Kammerbühne

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