WirLesen

»GOTTES KLEINER KRIEGER«: WIR LESEN!

Die Inszenierung »Gottes kleiner Krieger« hat zwar erst am 18. Mai 2013 Premiere, aber wir bereiten uns jetzt schon darauf vor. Und wie könnte man sich besser auf etwas vorbereiten, als ganz von vorne anzufangen, am Ursprung des Ganzen? Genau, wir lesen! Denn »Gottes kleiner Krieger« basiert auf dem gleichnamigen Roman von Kiran Nagarkar und der ist stolze 704 Seiten dick und da muss man ja wirklich früh anfangen um rechtzeitig fertig zu sein. [mehr]

Mates and Monsters 1

Mates and Monsters – oder wenn Kinder zu Puppen werden

Am Samstag,  22. April 2017, spielt die Premiere von »Mates and Monsters« im Kleinen Haus des Freiburger Stadttheaters, eine Performance von Anne Mousselet, Etienne Bideau-Rey und Graham Smith. Auf der Bühne werden  10 bis 14 jährige Kinder zu sehen sein, die sich durch abstrakte Bewegungen mit ihren eigenen Körpern auseinandersetzen. Auf den ersten Blick erscheinen diese völlig fremd, weil sie überhaupt nicht kindlich wirken. Genau das hat mich interessiert. Ich bin Marion, mache gerade ein Praktikum in der Öffentlichkeitsarbeit und habe gestern bei der Probe vorbeigeschaut. Dabei habe ich gleich die Gelegenheit genutzt, um mich mit den Kindern über ihre Erfahrungen auszutauschen, wodurch ich vieles über das Stück erfahren habe.

Die Choreographie stammt aus dem  seit 2001 bekannten Stück »Showroom Dummies«, das damals allerdings von Erwachsenen getanzt wurde. Der Großteil der Kinder hat die Choreographie bereits vor zwei Jahren im Rahmen eines Workshops erlernt und aufgeführt. Auch wenn es ihnen heute leicht fällt zu spielen, geben Sie zu, dass es für sie am Anfang aufgrund der ungewohnten Bewegungen komisch und schwer war. Diese Bewegungen sind kantig, starr und puppenartig, wofür die Kinder erst einmal ein Gefühl entwickeln mussten.

Bei der Probe hatte ich den Eindruck, dass die Kommunikation zwischen den Choreographen und den Kindern  nicht immer einfach war, da Anne und Etienne beide Franzosen sind und nur Englisch können.  Die Kinder erzählten mir aber, dass das Gestikulieren in Verbindung mit ihrem Englisch für die Zusammenarbeit völlig ausreichend sei.

Besonders gut gefallen hat mir der Song »Two and a heart«, der Teil der Aufführung ist. Leider kann man diesen nicht auf Youtube finden und das aus einen ganz bestimmten Grund: Das Lied wurde nämlich von dem jungen Mädchen, das dieses auch auf der Bühne mit einer wundervollen Stimme singt, geschrieben.

Was für mich im Gespräch mit den Kindern am deutlichsten wurde, war, dass sie beim Spielen unendlich viel Spaß haben und dass sie deshalb so gut sind.

Als ich sie fragte, warum man sich das Stück anschauen sollte, antworteten sie mir, dass es sich lohnen würde, weil es etwas ganz anderes ist, etwas an das man überhaupt nicht gewohnt ist. Wer sich also überraschen lassen möchte, sollte am Samstag, 22. April, um 19 Uhr, am Sonntag, 23. April, um 18 Uhr oder am Dienstag, 25. April, um 19 Uhr auf jeden Fall ins Stadttheater Freiburg kommen.

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