•   Foto: Britt Schilling

4. Sinfoniekonzert

Antonín Dvořák (1841-1904): „Der Wassermann“ Sinfonische Dichtung op. 107 // Béla Bartók (1881-1945): Klavierkonzert Nr. 3 Sz 119 // Albéric Magnard (1865-1914): Sinfonie Nr. 3 b-Moll op. 11 // Einführung 19.00 Uhr // Fabrice Bollon // Dienstag, 20. März 2018, 20 Uhr // Konzerthaus

Nach neun Sinfonien und einem mehrjährigen Amerika-Aufenthalt kehrte Dvořák 1895 in seine tschechische Heimat zurück, wo in rascher Folge fünf sinfonische Dichtungen – Dvořák selbst bevorzugte die Bezeichnung Volksballaden – nach Texten des tschechischen Nationaldichters Karel Jaromír Erben entstanden. Die erste davon ist „Der Wassermann“, der sich eine Schönheit aus dem Dorf zur Braut erwählt hat und sie hinab zieht in sein dunkles Reich. Als die junge Frau den Besuch bei ihrer Mutter erzwingt, behält der Wassermann das gemeinsame Kind als Faustpfand zurück. Im furchtbar aufbrausenden Sturm wirft der Wassermann seiner Frau das (tote) Kind hinterher.

Mit dem 3. Klavierkonzert gelangt Bartóks letztes Werk zur Aufführung, das er 1945, trotz seiner schweren Leukämie-Erkrankung, im amerikanischen Exil noch bis auf die letzten 17 Takte vollenden konnte. Hier verbinden sich reife Gestaltungskunst und ungetrübtes Naturerlebnis. Während man im zweiten Satz den symbolischen Kuckucksruf heraushört, schrieb Dvořáks Schüler Tibor Serly, der das Werk nach dem Tod des Komponisten vollendete, von „Musik der von Vögeln und Insekten erfüllten Nacht“. Trotz Bartóks schwerer Krankheit spricht die Musik von der Schönheit der Natur und von Lebensfreude.

Nachdem die komplex gebaute, grüblerische 4. Sinfonie des französischen Komponisten Magnard bereits in der letzten Spielzeit vorgestellt wurde, wird die Wiederentdeckung seines sinfonischen Werks nun mit der eingängigeren 3. Sinfonie aus dem Jahr 1895 fortgesetzt. Magnard ist ein Geheimtipp geblieben, dessen Werke im Konzertsaal fast nie zu hören sind, obwohl sein schmales Gesamtwerk durchgehend Qualität und Originalität aufweist.

Nach neun Sinfonien und einem mehrjährigen Amerika-Aufenthalt kehrte Dvořák 1895 in seine tschechische Heimat zurück, wo in rascher Folge fünf sinfonische Dichtungen – Dvořák selbst bevorzugte die Bezeichnung Volksballaden – nach Texten des tschechischen Nationaldichters Karel Jaromír Erben entstanden. Die erste davon ist „Der Wassermann“, der sich eine Schönheit aus dem Dorf zur Braut erwählt hat und sie hinab zieht in sein dunkles Reich. Als die junge Frau den Besuch bei ihrer Mutter erzwingt, behält der Wassermann das gemeinsame Kind als Faustpfand zurück. Im furchtbar aufbrausenden Sturm wirft der Wassermann seiner Frau das (tote) Kind hinterher.

Mit dem 3. Klavierkonzert gelangt Bartóks letztes Werk zur Aufführung, das er 1945, trotz seiner schweren Leukämie-Erkrankung, im amerikanischen Exil noch bis auf die letzten 17 Takte vollenden konnte. Hier verbinden sich reife Gestaltungskunst und ungetrübtes Naturerlebnis. Während man im zweiten Satz den symbolischen Kuckucksruf heraushört

Mitwirkende

Klavier Philippe Bianconi Dirigent Fabrice Bollon