Aktuelle Pressestimmen

Pressestimmen

Machen Sie sich ein Bild. In unseren Pressestimmen können Sie jederzeit nachlesen, was die deutsche Zeitungslandschaft zu unseren Vorstellungen zu sagen hat.
Badische Zeitung zu "8. Sinfoniekonzert"
Ravel oder: Der Tanz auf dem Vulkan
Der Abend hätte auch langweilig werden können. Nur Werke von Maurice Ravel. Darunter keine Hits wie der "Boléro", das Klavierkonzert oder die "Rhapsodie espagnole", sondern die eher selten gespielte Suite "Ma Mère l’Oye" (Mutter Gans) und die etwas langatmige, vollständige Ballettmusik "Daphnis et Chloé". Das Philharmonische Orchester Freiburg ließ bei seinem Saisonabschluss im fast ausverkauften Konzerthaus jedoch bald spüren, dass von Spannungsarmut keine Rede sein konnte. Im Gegenteil. "La Valse" macht Generalmusikdirektor Fabrice Bollon mit seinem erstklassigen Orchester zu einem Tanz auf dem Vulkan.
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Opernwelt zu "Der Ring des Nibelungen - Götterdämmerung"
Rheinschwimmer
Ende gut, alles gut? Fast. Gewiss scheint, dass der Freiburger »Ring des Nibelungen« nach einem im szenischen Niveau schwankenden »Siegfried« mit der »Götterdämmerung« in ein Finale mündete, das oft überwältigend gelang. Die schiere Makellosigkeit, ja, den Glanz, den Fabrice Bollon mit dem spürbar an der örtlichen SWR-Konkurrenz gewachsenen Philharmonischen Orchester Freiburg und mit dem von Bernhard Moncado exzellent vorbereiteten Chor erzielt, hätte man sich noch vor wenigen Jahren nicht zu erträumen gewagt.
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Die Deutsche Bühne zu "Der Ring des Nibelungen - Götterdämmerung"
Mythos, impressionistisch
Es hätte auch nur ein »Rheingold« werden können. Als das Freiburger Theater im Oktober 2006 unter seiner neuen Intendantin Barbara Mundel in eine noch ungewisse Zukunft startete, war das Experiment »Ring« keineswegs schon ausgemachte Sache. Nicht zuletzt im Hinblick auf die Finanzierbarkeit. Und die Ensemblepolitik. Und die damals noch ungelöste Generalmusikdirektorfrage. Jetzt, gut dreieinhalb Jahre danach, fragt keiner mehr nach der Vergangenheit. Der Nornen besorgte Frage »Weißt Du, wie das wird?« richtet sich zuversichtlich in die Zukunft, sprich in die Jubiläumsspielzeit 2010/2011, in der der stattliche Freiburger Theaterbau seinen 100. Geburtstag feiert. Unter anderem mit zwei »Ring«-Zyklen im September und Januar.
Dass, um bei Wagners Nornen zu bleiben, das Seil reißen könnte, ist nicht zu erwarten. Mit der »Götterdämmerung« gelang eine eindrucksvolle Ensembleleistung, weit über dem erwartbaren mittleren Stadttheaterniveau.
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Die Deutsche Bühne zu "Nathan schweigt"
Suche mit Nathan
Das Theater Freiburg sucht intensiv wie kaum ein anderes Stadttheater nach seiner Rolle in der Kommune. Das Theaterprojekt »Nathan schweigt« erweist sich als szenischer Ausdruck dieses Suchens. Dabei sieht die Inszenierung der türkischen Regisseurin Emre Koyuncuoglu, die mit Freiburger Schauspielern arbeitete, gar nicht so anders aus als andere ambitionierte Arbeiten an deutschen Theatern. Und doch deutet sich hier an, wohin die interkulturelle Theaterreise weiter führen könnte, worin Chance, aber auch Gefahren dieser Entwicklung liegen könnten.
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Badische Zeitung zu "7. Sinfoniekonzert"
Russische Bezüge
Was für eine charmante Idee. Ein und dasselbe Stück an einem Abend zweimal zu spielen – aber in unterschiedlichen Instrumentierungen. Und siehe da, dann gibt es plötzlich zwei Vorspiele zu Modest Mussorgskis "Chowantschina". In der Orchestration von Mussorgskis Freund Rimski-Korsakow hat es die Strenge der Musik der "jungrussischen Bewegung", zu der beide Komponisten gehörten, jene Klangauthentizität frei von westeuropäischen Einflüssen, wie sie ein Tschaikowsky in sich aufsog. Und in der Instrumentierung durch Schostakowitsch bekommt die Musik fast filmischen 3-D-Klang und steht damit plötzlich wieder einem Tschaikowsky näher.

Bezüge über Bezüge. Allein das schon macht das russische Programm des jüngsten Philharmonischen Konzerts mit Gerhard Markson am Pult im Freiburger Konzerthaus so spannend. Und dann natürlich die Qualität.
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Badische Zeitung zu "Der Rap des Nibelungen"
Oper trifft Rap im Theater
Brünnhilde singt – Siegfried rappt: Aus dem "Ring des Nibelungen" wird der "Rap des Nibelungen". Opernsänger, Rapper und ein DJ bringen Richard Wagner in Freiburg auf Tuchfühlung mit der Jugendkultur.
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Südkurier zu "Der Ring des Nibelungen - Götterdämmerung"
Wenn die Gier ins Chaos führt
Es geht um Endzeit-Stimmung. Mit Wagners„Götterdämmerung“ schließt sich in Freiburg der „Ring des Nibelungen“. Aktueller kann Oper nicht sein.
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Badische Zeitung zu "Der Ring des Nibelungen - Götterdämmerung"
Festspielreif: Die 'Götterdämmerung' am Theater Freiburg
Augen schließen lohnt zwischenzeitlich. Aber wirklich nur ganz, ganz kurz. Denn es geht nicht um Flucht vor der Inszenierung. Sondern, um kurzfristig vollkommen in diesen Wagner-Klang einzutauchen. Dass er "nur" einem Stadttheater entspringt, einem Haus der Größenordnung Freiburgs, ist eine der vielen großen und kleinen Sensationen des Abends. Dass solches eben nicht selbstverständlich ist, zeigt der frenetische Applaus nach dieser "Götterdämmerung"-Premiere. Rund eine Viertelstunde klatschende und jubelnde Emphase – da wird der Opernalltag zum Bühnenfestspiel.
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Theater der Zeit zu "Buddenbrooks"
Arbeite! Spare! Bete!

Die Mitglieder der »Firma Johann Buddenbrook« sind längst in Aktion, wenn die Zuschauer ihre Plätze auf der Hinterbühne des Großen Hauses einnehmen. Wild und ekstatisch, schneller und immer schneller steigert sich der Tanzreigen der Figuren, alles erscheint möglich – vor allem Aufstieg und Dividende.

Viola Hasselberg und Jarg Pataki, Regie- und Dramaturgieteam in Personalunion, haben die Abstiegs-Chronologie der »Buddenbrooks« in thematische Blöcke zerlegt. Die neue und kongeniale Freiburger Textfassung legt den vorhandenen finanziellen Subtext als dominante Sprache aller bürgerlichen Bestrebungen, Beziehungen und Identitäten frei: Eine Trennung zwischen privater und geschäftlicher Welt gibt es nicht.
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Badische Zeitung zu "Showdown! Jugendclubs 1 - 3"
Lucky raucht sich tot
Abschied von der Kindheit, Identitätssuche, Zukunftsängste, neue Medien – die brennendsten Themen tauchen immer wieder auf. Und trotzdem sind die Jugendclub-Präsentationen des Theaters Freiburg jedes Mal ein Erlebnis: So unterschiedlich sind Zugang und Umsetzung, so originell die daraus entwickelten, theatralen Formen.
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