Pressestimmen
Machen Sie sich ein Bild. In unseren Pressestimmen können Sie jederzeit nachlesen, was die deutsche Zeitungslandschaft zu unseren Vorstellungen zu sagen hat.
Badische Zeitung zu "pvc-Sunday always comes too late"
Keine Zeit zum Tanzen
Man geht ja manchmal auch ins Theater, um etwas anderes zu erleben als den Alltag: Schönheit (der Bewegung), Entschleunigung (des Handelns), Kunst (der Sprache). Im Theater soll es Sonntag sein. Was aber, wenn der Sonntag immer zu spät kommt? So dass es gar keinen Sonntag mehr gibt?
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Südkurier zu "Die Brüder Löwenherz"
Besuch im Schwellenland
Als „eine theatrale Gratwanderung mit Schauspielern, Tänzern und Avataren“ für Jugendliche und Erwachsene kündigt das Theater Freiburg seine Bühnen-Version im Großen Haus an. Regisseurin Sandra Strunz will eine „Gratwanderung zwischen Tod und Leben, zwischen den verschiedenen Todes-Sphären“.
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Badische Zeitung zu "Schaf"
Namen machen Leute
"Schaf" ist ein 80-minütiges, schönes und liebevoll aufbereitetes Kinderstück. Die Begeisterung bei der Premiere war beträchtlich.
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Badische Zeitung zu "3. Sinfoniekonzert"
Schubert + Berio = Schurio
Wie Fabrice Bollon und die Philharmoniker sich diesen sinfonischen Koloss erarbeitet haben, wie sie schon in der Introduktion zum ersten Satz die schiere Unendlichkeit dieser Musik in klanglicher Stringenz bündeln, das hat höchstes Interpretationsniveau.
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Opernwelt zu "Tosca"
Die Haarnadelmörderin
Der Mord an Scarpia ist entdeckt. Seine Häscher bahnen sich einen Weg durch den Leichenberg dort, wo die Plattform der Engelsburg anzunehmen ist. Oberspitzel Spoletta jagt der Mörderin Tosca eine Kugel in den Kopf. Ein Geistlicher samt Ministrant zerrt die Leblose zu den übrigen Opfern der – offenbar südamerikanischen – Militärdiktatur. Die Rolle einer willfährigen Kirche ist damit zugleich umrissen.
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Frankfurter Rundschau zu "Le Grand Macabre"
Die Katastrophe vor dem Ende
Es ist eine große apokalyptische Show. Das schräge Breughelland, das György Ligeti nach Ghelderodes Schauspiel "La Balade du Grand Macabre" gebildet hat, ist ein Sodom und Gomorrha der Moderne mit einem ominösen Großen Makabren namens Nekrotzar, der den Weltuntergang via Kometen-Einschlag punktgenau vorhersagt. Worauf bei den Breughelländern Hemmungen fallen. Alles treibt auf eine Katastrophe zu, die dann nicht eintritt, weil sie schon längst da ist.
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Südkurier zu "Die Klinik am Rande des Wahnsinns"
Auch der Tod muss dran glauben
Schwarzwaldklinik, neueste Staffel: Das Theater Freiburg zeigt eine Krankenhaus-Groteske, die zwischen Banalität, Genialität und Groteske gefährlich schwankt.
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Badische Zeitung zu "Le Grand Macabre"
Le Grand Macabre: Der Tod dankt (noch nicht) ab
György Ligeti gehört zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Jetzt brachte der katalanische Regiestar Calixto Bieito Ligetis Oper "Le Grand Macabre" erfolgreich am Theater Freiburg auf die Bühne.
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Badische Zeitung zu "Familienkonferenz"
Du darfst nicht traurig sein
Die Schauspieldirektorin Viola Hasselberg nennt es eine "Erziehungssaga", was sie hier als Regisseurin erarbeitet hat. Aber es ist noch mehr: Es ist eine Zeitreise durch Familiengeschichten des vergangenen Jahrhunderts, es ist eine Szenefolge mit Musik, es ist ein Spiel mit Generationen- und Geschlechterrollen. Und das alles so stimmig und leicht ineinandergeblendet, dass ein richtig guter Theaterabend daraus wird.
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Badische Zeitung zu "pvc-Schiess doch, Kaufhaus!"
Im sinnentleerten Nichts
Der Weg in die verzerrte, absurde, übersteigerte Welt der Grotesken wird gern eingeschlagen, wenn sich die Vorstellung eines Zustands jenseits der lähmenden Unübersichtlichkeit im Nebel verliert. So gesehen, bietet die atmosphärisch dichte, einfallsreiche Inszenierung eine interessante Zeitdiagnostik von Menschen, "die nie erfahren haben, was das Leben wäre, gäbe es den Welthandel nicht".
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