Residenzen // Weitere Koproduktionen // RÉSEAU GRAND LUXE

RESIDENZEN

 

Durch RESIDENZEN bietet das Theater Freiburg ausgewählten Choreograf_innen die Möglichkeit, für einen bestimmten Zeitraum an ihren neuen Kreationen zu arbeiten. Mit den vom Theater zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und umfassenden Ressourcen wird den Künstler_innen ein Umfeld angeboten, in dem sie ihre Rechercheprozesse vertiefen können. Ergänzend können sie stets die professionelle dramaturgische und technische Beratung des Tanzteams und der verschiedenen Gewerke des Theaters einholen.

During a residency program Theater Freiburg offers selected choreographers the possibility to work on their new creations. The theatre provides space and comprehensive recourses to enable the artists to deepen their research processes. Furthermore the artists are welcome to consult the dance team as well as all technical departments of Theater Freiburg for professional dramaturgic and technical advice.

 

Moritz Ostruschnjak (DE) - PROSUMER (AT*)

Der Choreograf als Kopist. Fur sein neues Werk hat sich Moritz Ostruschnjak eine Regel auferlegt: Kein Element der Performance darf ein Original sein. Jede Bewegung, jeder Ton, jedes Bild ist ein „objet trouvé“ aus dem Web. Von der zeitgenössischen Choreografie bis zum Harlem Shake, von Dubstep bis zur Shampoo-Werbung – alles wird gemixt, re-organisiert und neu kombiniert. Ein Tanz-Mashup, ein Bastard-Pop aus 1000 Diebstählen, der die Frage nach künstlerischer Autorenschaft im digitalen Zeitalter stellt.

The choreographer as a copyist. In his new work, Moritz Ostruschnjak imposes one rule: not a single element may be original. Every movement, every sound, every picture is an “objet trouvé” taken from the web. From contemporary choreography to harlem shake, from dubstep to shampoo advertisements – everything is mixed, re-organized and recombined. A dance mashup, a bastard-pop of 1000 thefts, raising the question of artistic authorship in the digital age.

Julien Carlier / Company Abis (BE) - NEW CREATION (AT*)

Julien Carliers Arbeiten verbinden stets Breakdance und Hip-Hop mit zeitgenössischem Tanz. Ausgehend von seiner eigenen Tänzerkarriere, die ihren Anfang in Hip-Hop-Techniken nahm, bringt er gemeinsam mit seiner Company Abis Tänzer_innen verschiedener Stilrichtungen, Profis wie Laien, zusammen, um in choreografischen Laboratorien zu experimentieren. Gewohnte Zusammenhänge werden aufgebrochen, um neue tänzerische wie choreografische Möglichkeiten zu erkunden. Während seines Residenzaufenthalts unterrichtet Julien Carlier ein KÖPRER LAB für alle Interessierten.

Julien Carlier’s works combine breakdance and hip hop with contemporary dance.
Always starting from his own dance career, which he began as a hip hopper, he invites dancers of various styles both professionals as well as amateurs, to experiment in choreographic laboratories together with his company Abis. Together they explore new possibilities in dance and choreography. During his residency, Julien Carlier will teach a KÖRPER LAB for all dance enthusiasts.

Ali Moini / Company Selon l’Heur (FR/IR) - MULTI TRANSFORMATIONAL METAMORPHOSES / BODY / PPP (AT*)

Der französisch-iranische Kunstler Ali Moini – Schauspieler, Choreograf, Musiker und Tänzer – betritt die Kunstwelt Pier Paolo Pasolinis (PPP). Welche Körper platzierte PPP in seinen Filmen? Welche Verhaltensmodi, Gesten oder Gesichtsausdrücke zeugen von verkörperten Zeichen für das Anthropologische, Politische oder Soziale seiner Zeit? Ali Moini schreibt seinen eigenen Körper in diese schönen, sonderbaren, enigmatischen, verwirrenden und ungewöhnlichen Körper PPPs ein und spannt sich dafür selbst in eine komplexe Konstruktion aus Seilen, Umlenkrollen und Gegengewichten – charakteristisch für seine Solo-Arbeiten entsteht eine bewegliche Bühnenbild-Kostüm-Installation.
Ali Moini war in der Spielzeit 2017/2018 mit MAN ANAM KE ROSTAM BOVAD PAHLAVAN in Freiburg zu sehen.

The French-Iranian artist Ali Moini – actor, choreographer, musician and dancer – enters
the art world of Pier Paolo Pasolini (PPP). What kind of bodies appear in PPP’s films?
Which behavioral modes, gestures, or facial expressions, bear witness to embodied
signs of the anthropological, political, or social situation of his time? Ali Moini inscribes his own body into PPP’s beautiful, weird, enigmatic, confusing and unusual bodies by attaching himself to a complex
construction of ropes, pulleys and counterweights – a movable set- and costume-installation characteristic for his solo works. Ali Moini presented MAN ANAM KE ROSTAM BOVAD PAHLAVAN at
Theater Freiburg in the season 2017/2018.

Marino Vanna (FR/KH) - NO–MAD(E)

Ein Teil des Recherche- und Probenprozesses fur das am 03.07.2020 auf dem Theatervorplatz präsentierte Stück des französisch-kambodschanischen Tänzers und Choreografen Marino Vanna wird
in Freiburg entwickelt. In einer hybriden Choreografie, deren Bewegungsmaterial sich aus Hip-Hop, traditionell kambodschanischem und zeitgenössischem Tanz speist, geht Marino Vanna dreierlei im Titel anklingenden Beobachtungen nach: Auf persönlicher Ebene fragt er, ob seine Entscheidung, Tänzer und damit immer unterwegs zu sein, vielleicht nicht doch etwas verrückt war (mad). Weiter gefasst, spricht NO-MAD(E) über die Gemachtheit von Identitäten (made) und über die allgegenwärtige Wandelbarkeit und Fortbewegung ebendieser in unserer polykulturellen, globalisierten Welt (Nomade).

For the creation of NO-MAD(E), which will be presented at Theatervorplatz on 03.07.2020, French-Cambodian dancer and choreographer Marino Vanna, will spend one rehearsal phase in Freiburg. In a hybrid choreography, basing his movement material in traditional Cambodian dance, hip hop and contemporary dance, Marino Vanna explores three observations: On a personal level, he confronts
himself with his decision to be a dancer that constantly keeps him on the road (mad). In a broader sense, NO-MAD(E) speaks of how identities are constructed (made) as well as of their changeability in our poly-cultural, globalized world (nomad).

 

 

WEITERE KOPRODUKTIONEN 2019/2020 

 

Radhouane El Meddeb (FR/TN): AMOUR-S (2019)

Uraufführung 04.06.2019 //
Rencontres Chorégraphiques Internationales de Seine-Saint-Denis / Théâtre Berthelot de Montreuil

„Meine neue Kreation ist inspiriert von einem Gedicht des libanesischen Dichters und Malers Gibran Khalil Gibran ‚Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr‘: Wie liebt der Körper heute? / Wie lieben wir? / Wen lieben wir? Und warum? / Verlangen nach Lyrik, Exzess und Poesie... / Für Transzendenz und Schönheit im Alltag in einer Welt voll zunehmender Schwierigkeiten und Gewalt... / Ein Bedürfnis, empor zu dringen, ein Bedürfnis nach Utopie und Stille... / Einander treffen, begehren und erneuern. / Träumen, der Realität entfliehen, ein Absolutes erreichen, sich selbst erfullen. / Wenn es heute doch genug wäre zu lieben... / Mit drei Körpern, die versuchen zu verführen. Mit drei Körpern, die gegen das Vergessen kämpfen, fieberhaft u nd verliebt… Mit der Realität verbunden, verweilend, das Unendliche wiederentdeckend…Mit drei verschiedenen Körpern der Liebe mangelnd. / Was ist ein liebender Körper? / In welchem Rhythmus, in welcher Form? Drei einsame Körper. / Und Liebe... bis sie ihre Körper erreicht. / Lebe…die Leidenschaft!“ (Radhouane El Meddeb)

“My new creation is inspired by the poem ‘When love beckons to you, follow him’ by the Lebanese poet and painter Gibran Khalil Gibran: How is the body in love today? / How do we love? / Who do we love? And why? / A desire for lyricism, excess, and poetry... / For transcendence and beauty in daily life and in a world of increasing difficulty and violence... / A need to rise up, a need for utopia and silence... / To meet each other, to desire, and renew. / To dream, to escape from the real, to reach an absolute, to fulfil oneself. If it was enough to love today... / With three bodies seeking to seduce. With three bodies struggling against oblivion, feverish and in love... Connected to reality, lingering, rediscovering the infinite… With three different bodies, lacking of love. / What is a body in love? / What rhythm, what form? Three solitary bodies. / And Love... until it reaches their bodies. / To live... the passion!” (Radhouane El Meddeb)

Eine Produktion von La Compagnie de SOI in Koproduktion mit Rencontres Chorégraphiques Internationales de Seine-Saint-Denis, Pôle Sud – Centre de Développement Chorégraphique de Strasbourg, Centre Chorégraphique National de Tours, weitere Partner in Planung. Mit freundlicher Unterstützung von Centre national de la Danse à Pantin, la Briqueterie CDCN du Val-de-Marne. Compagnie de SOI wird durch la DRAC Île-de-France / Ministère de la Culture et de la Communication gefördert.

Ayelen Parolin (BE/AR): WEG (2019)

Uraufführung 11.10.2019 //
La Biennale internationale de la danse / Charleroi danse / Brüssel

„‚Weg‘ bedeutet ‚der Weg‘ auf Niederländisch. Aber ‚weg!‘ wird auch verwendet, um zu sagen ‚geh weg!‘. Für mich ist ‚weg‘ der Weg hinein, der Weg, den wir gehen müssen, um uns weiterzuentwickeln, um eine Hürde zu überwinden, um uns zu erneuern. Er ist die Entfernung, die für jegliche Transformation notwendig ist. Um dieses Hindernis zu überwinden, müssen wir uns vorwärts bewegen, unsere Selbstfindung vorantreiben und Körper und Geist wie ein Pilger auf die Probe stellen.“
(Ayelen Parolin)

“‘Weg’ is ‘path’ in Dutch. But ‘weg!’ is also used to say ‘go away!’. For me, ‘weg’ is the way in, the journey we have to make in order to evolve, to overcome a hurdle, to renew ourselves. It is the distance required for transformation. To overcome this obstacle, we have to move, to forge ahead,
and to progress in self-discovery, to put our bodies and minds to the test, like a pilgrim. This is the transition I would like to address here. And pay abstract homage to.”
(Ayelen Parolin)

Eine Performance fur neun Tänzer_innen und einer Pianistin. Eine Produktion von Ruda asbl, DC&J Création in Koproduktion mit Charleroi danse, Théâtre de Liège, Atelier de Paris / CDCN, Theater Freiburg. Mit freundlicher Unterstützung durch ein Studio bei Charleroi danse / Raffinerie & Les Ecuries, Studio Thor, Paniofabriek. Gefördert durch Fédération Wallonie-Bruxelles, Tax Shelter der belgischen Bundesregierung & Inver Tax Shelter, WBI, WBT/D.

Kat Válastur // HAU (DE/GR) - ARCANA SWARM (2019)

Uraufführung 20.11.2019 //
HAU Hebbel am Ufer Berlin 

„In diesem dritten und letzten Teil der Reihe THE STAGGERED DANCES OF BEAUTY möchte ich die Fragen nach der Transformation unserer Körper durch den Einfluss unserer Umwelt fortsetzen: Was meinen wir, wenn wir über den Körper in unserer beschleunigten und technologisierten Welt sprechen? Wie beeinflussen Naturkatastrophen, globale Erderwärmung und die damit zusammenhängenden Kriege die Bedeutung, Funktion, Rolle und Handlungsfähigkeit unserer Körper? Wie können diese Auswirkungen in einer choreografischen Arbeit Form annehmen?“ (Kat Válastur)

“In this third and last performance of my series THE STAGGERED DANCES OF BEAUTY, I want to continue with questions on the transformation of our bodies through the influence of our environment: What do we mean when we talk about the body in our accelerated and technological
world? How do natural disasters, global warming and related wars affect the meaning, function, role, and agency of our bodies? How can these effects take shape in a choreographic work?” (Kat Válastur)

Eine Produktion von Kat Válastur / HAU Hebbel am Ufer (Berlin) in Koproduktion mit Théâtre de la Ville (Paris), PACT Zollverein (Essen), Theater Freiburg. Unterstützt durch Fondation d’entreprise Hermès im Rahmen des “New Settings” Programms. Mit Unterstützung durch eine Residenz bei STUK (Leuven), Tanzhaus Zürich. Gefördert durch Hauptstadtkulturfonds (Berlin), Berliner Senatsverwaltung fur Kultur und Europa.

Yuval Pick // Company CCNR (FR/IL) - CREATION 2020 (AT*)

Urauffuhrung 17.01.2020 //
Scène Nationale de Saint-Nazaire 

„Musik und Klang sind grundlegende Inspirationsquellen für meine Arbeit. Ich interessiere mich für die Beziehung zwischen Musik und Rhythmus von Bewegung. Wie enthüllen sie einander, wie lösen sie einander auf, wie schaffen sie einen neuen Raum, wie verkörpern sie ihn? Wie offenbart sich der Mensch durch diese Interaktion? Gleichzeitig untersuche ich auch die Beziehung des Einzelnen zu einer Gruppe. Wie erweckt ein Kollektiv von Einzelpersonen einen gemeinsamen Raum zum Leben? Welche Rituale können wir uns vorstellen, um ein Gefühl der Zugehörigkeit zu schaffen? [In dieser neuen Choreografie] konfrontiere ich meine Arbeit mit einem Monument der Musik: Bachs ‚Partita d-Moll, BWV 1004’.“ (Yuval Pick)

“Music and sound are fundamental sources of inspiration in my work. I’m interested in exploring the relations that can be created between music and movement rhythm. How do they divulge each other, how do they decompose and recompose space, how do they embody it? How is the human being revealed through their interaction? Simultaneously with this research, I am also examining the individual’s relationship with a group. How does an ensemble of unique individuals bring alive a shared space? What kind of rituals can we imagine in order to create a feeling of belonging? [In this new creation] I would like to confront a monument of music, Bach’s ‘Partita in D minor, BWV 1004’.” (Yuval Pick)

Ein Stück für neun Tänzer_innen. Eine Produktion von Yuval Pick / Company CCNR in Koproduktion mit Scène Nationale de Saint-Nazaire, Theater Freiburg, GRAME CNCM – Lyon, Chaillot – Théâtre National de la danse à Paris, Weiwuying National Kaohsiung Center for the Arts Taiwan (in Planung). Mit freundlicher Unterstützung durch eine Licht-Residenz bei KLAP – Maison pour la danse in Marseille, Maison de la Danse in Lyon. Dieses Projekt wird durch eine Residenz im Rahmen des European Creation Pole Maison de la Danse / DRAC Auvergne-Rhône-Alpes unterstützt und wird bei der Biennale de la danse 2020 in Lyon präsentiert.

Antonia Baehr (DE) // Lucile Desamory (B/DE) - BANN (AT*) (2020)

Uraufführung Januar 2020 //
Schauspiel Leipzig / Residenz 

„Für dieses neue Projekt sollen sich die beiden künstlerischen Universen von Lucile Desamory und Antonia Baehr begegnen. Aus der Begegnung heraus entsteht eine gemeinsame Arbeit. Beide Künstlerinnen verbindet eine langjährige Freundschaft. Auch hat Antonia Baehr in Lucile Desamorys Film ABRACADABRA und in ihrer Radiokunstarbeit RADIO TÉLÉPATHIQUE für France Culture gespielt und für sie Modell gestanden. Lucile Desamory hat für das ABECEDARIUM BESTIARIUM – AFFINITÄTEN UND TIERMETAPHERN von Antonia Baehr ein Stück geschrieben.“ (Antonia Baehr und Lucile Desamory)

“For this new project the two artistic universes of Lucile Desamory and Antonia Baehr will meet. From the encounter a common work will emerge. The two artists have been friends for many years. Furthermore, Antonia Baehr performed in Lucile Desamory’s film ABRACADABRA and in her radio art work RADIO TÉLÉPATHIQUE for France Culture and posed as a model for her. Lucile Desamory, in turn, created a piece for the ABECEDARIUM BESTIARIUM - AFFINITIES AND ANIMAL METAPHERS by Antonia Baehr.” (Antonia Baehr and Lucile Desamory)

Eine Produktion von make up productions in Koproduktion mit Schauspiel Leipzig / Residenz, HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Theater Freiburg, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt. Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

 

RÉSEAU GRAND LUXE 

 

Seit 2018 ist die Tanzsparte des Theater Freiburg Teil des Netzwerks GRAND LUXE, das sich als Austauschquelle für Choreograf_innen definiert, die neue innovative Projekte entwickeln. Sieben Häuser (Grand Studio à Bruxelles, CCN – Ballet de Lorraine à Nancy, Ballet de l’Opéra national du Rhin – Centre chorégraphique national de Mulhouse, POLE-SUD – Centre de développement chorégraphique national de Strasbourg, TROIS C-L-Centre de Création Chorégraphique Luxembourgeois, Theater Freiburg und seit kurzem auch l’Abri in Genf) haben sich zusammengeschlossen um ihr gemeinsames handwerkliches Können und ihre Teams künstlerischen Projekten aus der Region zur Verfügung zu stellen und diese während ihrer Entwicklungsphase durch spezifische Hilfe zu unterstützen. Die facettenreichen Institutionen unterstützen das Programm unter anderem mit Arbeitsräumen, Ansprechpersonen, dramaturgischer Beratung und Begleitung, administrativer Hilfe und der Dokumentation der jeweiligen Projekte. Durch die Entwicklung alternativer Modelle des Zusammenarbeitens jenseits der etablierten Mechanismen von Produktion, Vermittlung und Präsentation, ist das Netzwerk GRAND LUXE einzigartig in seinem Genre.

Since 2018 the dance department of Theater Freiburg is part of the GRAND LUXE network, a platform for exchange for young emerging choreographers and their new innovative projects. In order to support regional artists, seven institutions (Grand Studio à Bruxelles, CCN – Ballet de Lorraine à Nancy, Ballet de l’Opéra national du Rhin – Centre chorégraphique national de Mulhouse, POLE-SUD – Centre de développement chorégraphique national de Strasbourg, TROIS C-L-Centre de Création Chorégraphique Luxembourgeois, Theater Freiburg and l’Abri in Geneva) join together to merge their skills and teams. These diverse institutions offer working spaces, contact persons, dramaturgical advice and provide help in documenting respective projects. Developing new ideas of co-working outside the standard mechanism of production, mediation and presentation, GRAND LUXE is unique in its genre.