ZU GAST

21/11/2019 // Robert Habeck - WER WIR SEIN KÖNNEN

Klug, leidenschaftlich und anschaulich geht Grünen-Chef Robert Habeck in seinem neuen Buch dem Zusammenhang von Sprache und Politik nach, erkundet den Unterschied zwischen totalitärer und offener Sprache – und skizziert damit eine Poetik des demokratischen Sprechens, die Mut macht, sich einzumischen und für unsere Demokratie einzustehen.

„Asyltourismus“, „Überfremdung“, „Gesinnungsdiktatur“, „Hypermoral“, „Volksverrat“ – viel ist in den letzten Monaten über die Sprachverrohung in der Politik gesprochen worden. Nach einer langen Zeit, die eher von politischer Sprachlosigkeit geprägt war, ist nun eine Zeit des politischen Brüllens und Niedermachens angebrochen – nicht nur von Seiten der AfD. Doch was passiert da eigentlich genau? Wo verläuft die Grenze zwischen konstruktivem demokratischem Streit und einer Sprache, die das Gespräch zerstört, die ausgrenzt, entmenschlicht? Und ist das alles nur eine Frage des mangelnden Stils?

Mit viel Leidenschaft erinnert Robert Habeck in „Wer wir sein könnten“ daran, dass die Frage, wie wir sprechen, entscheidend ist für die Gestaltungskraft unserer Demokratie. Dass Sprache – nicht nur in der Politik – den Unterschied macht. Und er entwirft die Skizze eines politischen Sprechens, das offen und vielfältig genug ist, um Menschen in all ihrer Verschiedenheit zusammenzubringen und in ein Gespräch darüber zu verwickeln, wer wir sein könnten, wer wir sein wollen. Dieses kluge Buch ist Teil dieses Gesprächs. 

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23/11/2019 // Gerhard Polt & Die Well-Bruder aus’m Biermoos -
Im Abgang nachtragend. 40 Jahre Polt/Well

Ein unterhaltsamer „Bairischer Abend“ der besonderen Art. Der Menschenkenner Polt besiegelt die
Abgrunde des „Bayern an sich“ und die drei Sprosse der Großfamilie Well nehmen in bewährter
Biermösl-Tradition das politische Geschehen Bayerns und den Rest der Welt aufs Korn. Unter
Zuhilfenahme unzähliger Instrumente decken sie Heimatverbrechen aller Art auf und blasen denen
„da oben“ gehörig den Marsch, ohne dabei die „da unten“ zu verschonen. Zusammen machen die
vier jeden ihrer Auftritte zu einem Mordsgaudium fur das Publikum und fur sich selbst.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Vorderhaus – Kultur in der FABRIK und Theater Freiburg

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28/11/2019 // Russischer Salon

Hündische Herzen, stählerne Kehlen, verschwundene Augen… Michail Bulgakow – Arzt und Schriftsteller.

Mit Prof. Dr. Elisabeth Cheauré (Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur an der Universität Freiburg e.V.)

Was passiert, wenn man einem Hund die Hirnanhangdrüse eines verstorbenen Säufers transplantiert? Und was passiert, wenn sich diese Chimäre dann zu einer Bedrohung für seine Umwelt entwickelt? Was passiert also, wenn die Naturwissenschaft meint, jede Grenze überschreiten zu dürfen?

Es sind erstaunlich aktuelle Themen, die sich bei dem jungen Michael Bulgakov finden, spannende Texte, die den geschulten Naturwissenschaftler erkennen lassen: Bulgakow war Arzt.

Der Roman „Der Meister und Margarita“, dem eine Ausstellung in der Freiburger Universitätsbibliothek gewidmet ist, darf als Teil der Weltliteratur gelten. Der Erfolg dieses Werks verdeckt aber heute etwas die anderen Texte des Schriftstellers, die nicht nur die Machbarkeitsphantasien des modernen, fortschrittsgläubigen Menschen thematisieren, sondern auch ganz reale Erfahrungen eines jungen Arztes, der vor allem eines fühlt: Überforderung.

Mit einem neuen „Russischen Salon“ wird die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Stadttheater Freiburg und dem Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur an der Universität Freiburg e.V. fortgesetzt.

Die Ausstellung: Schicksal eines Romans: Michail Bulgakows „Der Meister und Margarita“ in der Universitätsbibliothek ist vom 14.11.2019 bis zum 7.01.2020 täglich von 8-22 Uhr geöffnet. Die Vernissage mit einem Eröffnungsvortrag findet am 13.11.2019 um 18 Uhr im Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek statt.

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09/05/2020 // HAZEL BRUGGER - TROPICAL

Hazel Brugger ist wieder da, und das ist auch gut so. In ihrem zweiten Programm spricht sie über die großen Themen dieser Welt. Welches sind die besten Drogen? Was hilft bei Schlafstörungen, und warum sind Rechtspopulisten die besseren Liebhaber? Gewohnt trocken und unaufdringlich baut Hazel in „Tropical“ ihr Universum auf und öffnet dem Publikum die Tür in ihr Gehirn. Denn dort, wo es wehtut, fängt das echte Lachen doch erst richtig an.

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