• Gravity // Probenvideo

  • Gravity //  Jean-Claude Carbonne / 2018

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Gravity (AT)

Angelin Preljocaj / Ballet Preljocaj (Frankreich/Albanien) // Koproduktion Theater Freiburg // Fokus Frankreich // 18.45 Uhr Embodied Introduction, im Anschluss an die Vorstellung Künstler_innengespräch // 27.09.2018 // Großes Haus

Choreografie ist die Anordnung von Bewegung in Zeit und Raum. Angelin Preljocaj, französisch-albanischer Choreograf und Künstlerischer Leiter des von ihm 1985 gegründeten und nach ihm benannten Ballet Preljocaj, hat diese einfache Formel zu einem poetischen Prinzip des Tanz- und Bilderrausches getrieben, das Erzählung, Ballett und Abstraktion auf präzise und überraschende Weise zu einem ergreifenden Tanzerlebnis verwebt. Sein mittlerweile zu 50 Arbeiten ausgewachsenes Œuvre zeichnet sich durch eine unerbittlich scharfe wie sinnlich-feine Handschrift aus, die seine Stücke zu unverwechselbaren Erzählungen werden lässt. In stetigem Wechsel begegnen sich dabei narrative, ballettartige Momente und Momente der Abstraktion.

In seiner neuesten Arbeit setzt sich Angelin Preljocaj mit der titelgebenden Gravitationskraft auseinander. Die Gravitationskraft ist – neben der elektromagnetischen, der starken und der schwachen Wechselwirkung – eine der vier physikalischen Grundkräfte, die das Universum beherrschen. Fragen zu Gewicht, Raum und der Geschwindigkeit von Massen durchziehen Angelin Preljocajs choreografische Recherchen seit vielen Jahren. Anhand konkreter Überlegungen rund um die Gravitationskraft findet GRAVITY (AT*) zu einer neuen Form von Abstraktion: Wie kann Tanz körperliche und räumliche Empfindungen wie Gewicht und Mobilität, vom Leichtesten bis zum Schwersten, wiedergeben, die in unterschiedlich starken Schwerkraftfeldern entstehen? Wie lässt sich Raum als fließende Materie begreifen, in der die Körper und Bewegungen unterschiedlichen Luftwiderständen ausgesetzt sind? Jedem Kraftfeld, jedem Tanz, legt Angelin Preljocaj ein bestimmtes musikalisches Werk bei, was diesen Abend zu einem ausdrucksstarken Tanzkunsterlebnis werden lässt.

*Arbeitstitel

Choreografie ist die Anordnung von Bewegung in Zeit und Raum. Angelin Preljocaj, französisch-albanischer Choreograf und Künstlerischer Leiter des von ihm 1985 gegründeten und nach ihm benannten Ballet Preljocaj, hat diese einfache Formel zu einem poetischen Prinzip des Tanz- und Bilderrausches getrieben, das Erzählung, Ballett und Abstraktion auf präzise und überraschende Weise zu einem ergreifenden Tanzerlebnis verwebt. Sein mittlerweile zu 50 Arbeiten ausgewachsenes Œuvre zeichnet sich durch eine unerbittlich scharfe wie sinnlich-feine Handschrift aus, die seine Stücke zu unverwechselbaren Erzählungen werden lässt. In stetigem Wechsel begegnen sich dabei narrative, ballettartige Momente und Momente der Abstraktion.

In seiner neuesten Arbeit setzt sich Angelin Preljocaj mit der titelgebenden Gravitationskraft auseinander. Die Gravitationskraft ist – neben der elektromagnetischen, der starken und der schwachen Wechselwirkung – eine der vier physikalischen Grundkräfte, die das Universum

Mitwirkende

Choreografie Angelin Preljocaj Licht Éric Soyer Kostüme Igor Chapurin

English

TTo choreograph is to organise movement in time and space. Angelin Preljocaj, the French-Albanian choreographer and artistic director of Ballet Preljocaj, founded in 1985, has driven this simple formula to a poetic principal of dance and imagery that weaves narration, ballet and abstraction into a precise and ever surprising exhilarating dance experience. His œuvre of more than 50 works is characterized by a distinguishingly sharp as well as delicate artistic handwriting, rendering his pieces into fascinating and unique narrations of dance.

His latest work deals with the eponymous gravitational force, one of the four fundamental forces that govern the universe. Questions of weight, space, speed and masses have intuitively run through Angelin Preljocaj’s choreographic experiments for many years. In GRAVITY (WT), according to his artistic principle of alternation between pieces based on pure research and more narrative ballets, this research on gravity generates a new form of abstraction: How can dance render the physical and spatial sensations that are produced by unequal forces of gravity, like weight and mobility, lightness and heaviness? How can we conceive of space as fluent matter, through which the dancer’s bodies move in various resistances of air? Each field of force, each dance, is accompanied by a musical work, rendering this evening into an impressive experience of moving imagery and dance.

Pressestimmen

"In GRAVITY setzt sich der 61- jährige Meister, der gern auch narrativ arbeitet, nach eigenem Bekunden mit dem Phänomen der Schwerkraft auseinander. Aber was auch immer die 13 Tänzerinnen und Tänzer im fast ausverkauften Großen Haus an- und umtreibt: Die schnelle Folge von Szenen zu den unterschiedlichsten Musiken - zwischen Bach und Schostakowitsch, Ravel und Xenakis, Glass und Daft Punk - ist einfach atemberaubend. Wegen der körperlichen Perfektion ebenso wie wegen Preljocajs nicht versiegenden choreografischen Einfallsreichtums"
(Bettina Schulte, Badische Zeitung, 29.09.2018)
zur vollständigen Rezension geht es hier

Eine Produktion von Ballet Preljocaj in Koproduktion mit Theater Freiburg, (in Verhandlung mit) Chaillot – Théâtre national de la danse – Paris, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Biennale de la danse de Lyon, Grand Théâtre de Provence – Aix-en-Provence, Scène nationale d’Albi.