• Grenzland //  2018 // Illustration: Michael Genter

    Grenzland //

Grenzland

Tanz- und Theaterprojekt – Männer mit und ohne Krebs // Premiere 01.06.2019 // Werkraum

Im Titel seines Sachbuch-Bestsellers von 2010 bezeichnet Siddhartha Mukherjee den Krebs als „König aller Krankheiten“. Und DER SPIEGEL konstatierte kürzlich, dass jede_r Zweite im Laufe seines Lebens daran erkranken würde. Betroffen sein werden nahezu alle von uns, früher oder später. Denn auch eine Erkrankung im Umfeld stellt ein einschneidendes Ereignis dar. Krebs ist ein Thema, das wir an den Rand drängen, in der Hoffnung, dass es noch dauert, bis es uns betrifft – auf die eine oder andere Weise. In dieser Produktion erforscht eine Gruppe Männer unterschiedlichen Alters das Grenzland zwischen Gesundheit und Krankheit, zwischen Bangen und Hoffen, zwischen Alltag und Ausnahmesituation. Ab Oktober 2019 zeigen wir GRENZLAND im Wechsel mit DIE KRONE AN MEINER WAND, der Vorgängerproduktion von und mit Frauen mit und ohne Krebs.

Gary Joplin realisiert seit vielen Jahren Projekte für das Junge Theater. Im Werkraum entstanden unter seiner künstlerischen Leitung die Tanzproduktionen SCHWITZKASTEN, SOUND BITES und AKIMBO, an denen junge Menschen mit und ohne Behinderung beteiligt waren. 2014 erarbeitete er gemeinsam mit Jugendlichen und Mitgliedern der Seniorentheatergruppe „die methusalems“ das vielbeachtete Mehrgenerationen-Stück BACKWARDS DREAMING. Die Tänzerin und Choreografin Monica Gillette hat sich u. a. im Rahmen der Langzeitprojekte BRAIN DANCE und STÖRUNG/ הערפה am Theater Freiburg intensiv mit Bewegung und Bewegungsstörung bei Menschen mit Parkinson befasst. Michael Kaiser begleitet nach KENNWORT HOFFNUNG, STATION LEBEN und DIE SACHE MIT DEM LEBEN zum vierten Mal eine Werkraum-Produktion, die sich mit dem Themenfeld Leben und Endlichkeit auseinandersetzt. Bei diesen drei Stücken stand jeweils die Sicht von Kindern und Jugendlichen im Fokus. DIE KRONE AN MEINER WAND knüpft an diese Tradition an, befragt dieses Mal jedoch Frauen, die sich an unterschiedlichen Stationen ihres Lebens befinden, zu ihren Erlebnissen und zu ihren unterschiedlichen Perspektiven auf diese Themen.

Im Titel seines Sachbuch-Bestsellers von 2010 bezeichnet Siddhartha Mukherjee den Krebs als „König aller Krankheiten“. Und DER SPIEGEL konstatierte kürzlich, dass jede_r Zweite im Laufe seines Lebens daran erkranken würde. Betroffen sein werden nahezu alle von uns, früher oder später. Denn auch eine Erkrankung im Umfeld stellt ein einschneidendes Ereignis dar. Krebs ist ein Thema, das wir an den Rand drängen, in der Hoffnung, dass es noch dauert, bis es uns betrifft – auf die eine oder andere Weise. In dieser Produktion erforscht eine Gruppe Männer unterschiedlichen Alters das Grenzland zwischen Gesundheit und Krankheit, zwischen Bangen und Hoffen, zwischen Alltag und Ausnahmesituation. Ab Oktober 2019 zeigen wir GRENZLAND im Wechsel mit DIE KRONE AN MEINER WAND, der Vorgängerproduktion von und mit Frauen mit und ohne Krebs.

Gary Joplin realisiert seit vielen Jahren Projekte für das Junge Theater. Im Werkraum entstanden unter seiner künstlerischen Leitung die Tanzproduktionen SCHWITZKASTEN

Mitwirkende

Künstlerische Leitung Monica Gillette, Gary Joplin, Michael Kaiser, Eva-Maria Steinel Bühne und Kostüme Nina Hofmann Musik Sora Sam Mit Horst Baier-Weigl, Anton Bauer, Balduin Bollin, Peter Brill, Alfred Czapek, Christian Erhard, Geha Haas, Artur Hornung, Tamino Köhne, Norman Marko, Wolfgang Mießmer, Helmut Ritter, Sora Sam, Thomas Schneider, Franz Schwörer, Marcus Weiland, Simon Winiger, Carsten Witte

English

In the sequel to the noteworthy dance piece DIE KRONE AN MEINER WAND (THE CROWN ON MY WALL), a group of men of different ages, some diagnosed with cancer and others not, research the border between hope and anxiety, between daily routine and exceptional circumstances.

Kooperation mit der Fördergesellschaft Forschung Tumorbiologie e. V. und Jung und Krebs e. V. // Weitere Informationen zur Fördergesellschaft unter: www.foerderer-tumorbiologie.de