• Wunderland // Irina Jae Eun Park, Julienne Mbodjé // Laura Nickel / 2018

    Wunderland //

    Irina Jae Eun Park, Julienne Mbodjé //

  • Wunderland // Irina Jae Eun Park // Laura Nickel / 2018

    Wunderland //

    Irina Jae Eun Park //

  • Wunderland // Irina Jae Eun Park // Laura Nickel / 2018

    Wunderland //

    Irina Jae Eun Park //

  • Wunderland // Julienne Mbodjé, John Carpenter // Laura Nickel / 2018

    Wunderland //

    Julienne Mbodjé, John Carpenter //

  • Wunderland // Julienne Mbodjé, Irina Jae Eun Park // Laura Nickel / 2018

    Wunderland //

    Julienne Mbodjé, Irina Jae Eun Park //

  • Wunderland // John Carpenter, Julienne Mbodjé, Irina Jae Eun Park // Laura Nickel / 2018

    Wunderland //

    John Carpenter, Julienne Mbodjé, Irina Jae Eun Park //

  • Wunderland // Irina Jae Eun Park, John Carpenter // Laura Nickel / 2018

    Wunderland //

    Irina Jae Eun Park, John Carpenter //

  • Wunderland // Irina Jae Eun Park // Laura Nickel / 2018

    Wunderland //

    Irina Jae Eun Park //

  • Wunderland // Irina Jae Eun Park, Julienne Mbodjé, John Carpenter // Laura Nickel / 2018

    Wunderland //

    Irina Jae Eun Park, Julienne Mbodjé, John Carpenter //

  • Wunderland // Julienne Mbodjé, Irina Jae Eun Park, John Carpenter // Laura Nickel / 2018

    Wunderland //

    Julienne Mbodjé, Irina Jae Eun Park, John Carpenter //

  • Wunderland // Julienne Mbodjé // Laura Nickel / 2018

    Wunderland //

    Julienne Mbodjé //

  • Wunderland // Irina Jae Eun Park // Laura Nickel / 2018

    Wunderland //

    Irina Jae Eun Park //

  • Wunderland //  2018 // Illustration: Michael Genter

    Wunderland //

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Wunderland

Ein Song-Zyklus von Anno Schreier nach ALICE IM WUNDERLAND von Lewis Carroll, Text von Alexander Jansen // 10+ // Premiere 04.11.2018 // Kleines Haus

Geheime Gänge, die man steil hinabfällt, und verschlossene Türen, für die man gar nicht klein genug sein kann – es verlangt schon einiges an Anstrengung, um ins Wunderland zu gelangen. Doch es lohnt sich allemal. Und so macht sich Alice auch so klein wie möglich, um durch die winzigste all der vielen Türen in das geheimnisvolle Land vorzudringen. Dort trifft sie auf ein turbulentes Treiben: Das Weiße Kaninchen will erst gar nicht angesprochen werden, stattdessen haben die lebendigen Blumen einen bunten Strauß an Rätseln für sie parat. Dazu gibt es eine durchgeknallte Teegesellschaft, die mit voller Inbrunst auf den gemeinsamen Nicht-Geburtstag anstößt, und zwei obskure Gesellen, die sich am Strand den Kopf zerbrechen, wie sie denn den ganzen Sand beiseiteschaffen könnten. Die Grinsekatze steht all dem eher distanziert gegenüber, weiß sie doch, dass sie eh verrückt sein muss, weil sie sich so ganz anders verhält als ein Hund. Doch eines zumindest ist allen klar: Wer sich nicht schnell genug weg duckt, kann schon mal einen Teller Suppe an den Kopf geworfen bekommen. Alice befindet sich in einem zugleich wunderbaren und wunderlichen Land, in dem wir mit ihr all die herrlich kuriosen Momente hautnah miterleben können – bis sie ihrer überbordenden Phantasie Einhalt gebieten wird.

Seinen charmanten Songzyklus nach der berühmten Geschichte ALICE IM WUNDERLAND von Lewis Carroll hat der Komponist Anno Schreier, dessen letzte Opern in Zürich und Wien uraufgeführt wurden, mit einer hinreißenden Musik versehen. In der Abfolge seiner gewitzten Songs können Kinder ab 10 Jahren Alice auf ihren Abenteuern durch das fantasievoll-poetische Land begleiten, in dem die Regeln zuweilen komplett außer Kraft gesetzt sind – und Erwachsene die verborgene Tür zur eigenen Kindheit wieder einen Spaltbreit öffnen.

Die Premiere am 04. November hat in Anwesenheit des Komponisten stattgefunden, als quirlige Figuren rund um Alice erleben wir Julienne Mbodjé und John Carpenter, während Alice von Irina Jae Eun Park verkörpert wird, die gerade mit dem 3. Preis des 11. Internationalen Liedwettbewerbs der Hugo-Wolf-Akademie ausgezeichnet wurde – u. a. mit vorgetragenen Liedern aus der Feder von Anno Schreier. Der Hutmacher und der Märzhase gratulieren herzlich zum Nicht-Geburtstag!

Geheime Gänge, die man steil hinabfällt, und verschlossene Türen, für die man gar nicht klein genug sein kann – es verlangt schon einiges an Anstrengung, um ins Wunderland zu gelangen. Doch es lohnt sich allemal. Und so macht sich Alice auch so klein wie möglich, um durch die winzigste all der vielen Türen in das geheimnisvolle Land vorzudringen. Dort trifft sie auf ein turbulentes Treiben: Das Weiße Kaninchen will erst gar nicht angesprochen werden, stattdessen haben die lebendigen Blumen einen bunten Strauß an Rätseln für sie parat. Dazu gibt es eine durchgeknallte Teegesellschaft, die mit voller Inbrunst auf den gemeinsamen Nicht-Geburtstag anstößt, und zwei obskure Gesellen, die sich am Strand den Kopf zerbrechen, wie sie denn den ganzen Sand beiseiteschaffen könnten. Die Grinsekatze steht all dem eher distanziert gegenüber, weiß sie doch, dass sie eh verrückt sein muss, weil sie sich so ganz anders verhält als ein Hund. Doch eines zumindest ist allen klar: Wer sich nicht schnell genug

Mitwirkende

Musikalische Leitung Daniel Carter Regie Jörg Behr Bühne und Kostüme Marc Weeger Dramaturgie Heiko Voss, Carola Meyer Licht Mario Bubic Mit John Carpenter, Julienne Mbodjé, Irina Jae Eun Park, Philharmonisches Orchester Freiburg

Pressestimmen

"Die Sopranistin Irina Jae Eun Park ist in ihrem blauen Märchenkostüm eine zarte Alice, die mit einer sehr beweglichen Stimme und klarer Diktion die Titelfigur zum Leben erweckt. (...) Anno Schreier wechselt nicht nur die Stile von Lied zu Lied, sondern variiert auch die Besetzung (musikalische Leitung: Daniel Carter). (...) Beim Lied des Zimmermanns spielt Sänger John Carpenter sogar selbst die Ukulele (...) Alice lässt sich vom Saal der verschlossenen Türen bis zur Grinsekatze treiben, die Julienne Mbodjé mit geschmeidigen Bewegungen und feinem Legato zu einem echten Höhepunkt werden lässt. Musikalisch mäandert der Abend von Barock bis Blues und vom Choral bis zum Countrysong. Auf schrägere Töne verzichtet der Komponist zugunsten einer hohen Verbindlichkeit und Variationsreichtums. Am Ende ist für Alice das Tor zur Kindheit verschlossen - aber die Kraft der Fantasie hat sie auf ihrer Reise entdeckt."
(Georg Rudiger, NMZ, 06.11.2018)
Zur vollständigen Rezension geht es hier

"Beweglich und nicht nur im Outfit versiert zeigen sich Mezzopranistin Julienne Mbodjé und der Bariton John Carpenter. So variabel wie Schreiers eigene, indes nie dezidierte neue Musik, die Reziativ, Sprechgesang und Arioso pflegt und ein Spektrum zwischen Fuge, Zwölftonreihe, Blues und Bob Dylan abdeckt.Und die mitunter so kantabel klingt, als wollte sie der Romantik eines Robert Schumann huldigen. (...) Der inszenierte Songzyklus, jene einstündige, nun vom Freiburger Premierenpublikum mit betonter Zustimmung quittierte Produktion, ist für Leute ab zehn Jahren gedacht - und durchaus zu empfehlen. Insbesondere der Musik wegen. Denn: Der Komponist Anno Schreier ist zweifellos ein Könner."
(Johannes Adam, Badische Zeitung, 06.11.2018)
Zur vollständigen Rezension geht es hier