• Wunderland //  2018 // Illustration: Michael Genter

    Wunderland //

Wunderland

Ein Song-Zyklus von Anno Schreier nach ALICE IM WUNDERLAND von Lewis Carroll, Text von Alexander Jansen // 10+ // Premiere 04.11.2018 // Kleines Haus

Geheime Gänge, die man steil hinabfällt, und verschlossene Türen, für die man gar nicht klein genug sein kann – es verlangt schon einiges an Anstrengung, um ins Wunderland zu gelangen. Doch es lohnt sich allemal. Und so macht sich Alice auch so klein wie möglich, um durch die winzigste all der vielen Türen in das geheimnisvolle Land vorzudringen. Dort trifft sie auf ein turbulentes Treiben: Das Weiße Kaninchen will erst gar nicht angesprochen werden, stattdessen haben die lebendigen Blumen einen bunten Strauß an Rätseln für sie parat. Dazu gibt es eine durchgeknallte Teegesellschaft, die mit voller Inbrunst auf den gemeinsamen Nicht-Geburtstag anstößt, und zwei obskure Gesellen, die sich am Strand den Kopf zerbrechen, wie sie denn den ganzen Sand beiseiteschaffen könnten. Die Grinsekatze steht all dem eher distanziert gegenüber, weiß sie doch, dass sie eh verrückt sein muss, weil sie sich so ganz anders verhält als ein Hund. Doch eines zumindest ist allen klar: Wer sich nicht schnell genug weg duckt, kann schon mal einen Teller Suppe an den Kopf geworfen bekommen. Alice befindet sich in einem zugleich wunderbaren und wunderlichen Land, in dem wir mit ihr all die herrlich kuriosen Momente hautnah miterleben können – bis sie ihrer überbordenden Phantasie Einhalt gebieten wird.

Seinen charmanten Songzyklus nach der berühmten Geschichte ALICE IM WUNDERLAND von Lewis Carroll hat der Komponist Anno Schreier, dessen letzte Opern in Zürich und Wien uraufgeführt wurden, mit einer hinreißenden Musik versehen. In der Abfolge seiner gewitzten Songs können Kinder ab 10 Jahren Alice auf ihren Abenteuern durch das fantasievoll-poetische Land begleiten, in dem die Regeln zuweilen komplett außer Kraft gesetzt sind – und Erwachsene die verborgene Tür zur eigenen Kindheit wieder einen Spaltbreit öffnen.

Die Premiere am 4. November wird in Anwesenheit des Komponisten stattfinden, als quirlige Figuren rund um Alice erleben wir Julienne Mbodjé und John Carpenter, während Alice von Irina Jae Eun Park verkörpert wird, die gerade mit dem 3. Preis des 11. Internationalen Liedwettbewerbs der Hugo-Wolf-Akademie ausgezeichnet wurde – u.a. mit vorgetragenen Liedern aus der Feder von Anno Schreier. Der Hutmacher und der Märzhase gratulieren herzlich zum Nicht-Geburtstag!

Geheime Gänge, die man steil hinabfällt, und verschlossene Türen, für die man gar nicht klein genug sein kann – es verlangt schon einiges an Anstrengung, um ins Wunderland zu gelangen. Doch es lohnt sich allemal. Und so macht sich Alice auch so klein wie möglich, um durch die winzigste all der vielen Türen in das geheimnisvolle Land vorzudringen. Dort trifft sie auf ein turbulentes Treiben: Das Weiße Kaninchen will erst gar nicht angesprochen werden, stattdessen haben die lebendigen Blumen einen bunten Strauß an Rätseln für sie parat. Dazu gibt es eine durchgeknallte Teegesellschaft, die mit voller Inbrunst auf den gemeinsamen Nicht-Geburtstag anstößt, und zwei obskure Gesellen, die sich am Strand den Kopf zerbrechen, wie sie denn den ganzen Sand beiseiteschaffen könnten. Die Grinsekatze steht all dem eher distanziert gegenüber, weiß sie doch, dass sie eh verrückt sein muss, weil sie sich so ganz anders verhält als ein Hund. Doch eines zumindest ist allen klar: Wer sich nicht schnell genug

Mitwirkende

Musikalische Leitung Daniel Carter Regie Jörg Behr Bühne und Kostüme Marc Weeger Dramaturgie Heiko Voss, Carola Meyer Licht Mario Bubic Mit John Carpenter, Julienne Mbodjé, Irina Jae Eun Park, Philharmonisches Orchester Freiburg