Was macht ein Theater, wenn es nicht besucht werden kann? Was passiert hinter dieser Haus­fassade, die ein Herzstück der Freiburger Innenstadt bildet? Eine Barriere zwischen innen und außen hat sich durch die Pandemie aufge­baut. Wir sind aufgerufen unsere Kontakte auf das geringste zu reduzieren. Ohne Veranstal­tungen und Verbindung nach außen droht der Kontakt zu den Menschen abzubrechen. Genau diese Situation hat unsere Arbeit inspi­riert. Wie können wir kontaktlos in Kontakt blei­ben? Wie können unsere Türen geöffnet werden, während doch das Theater geschlossen bleibt? Das Musikvermittlungsprojekt PORT INSTALLATION versucht genau diese Widersprüche in sich zu vereinen. PORT will hier als ein Ort der Begegnung und des Austausches verstanden werden, der als Knotenpunkt die Überschneidung beider Räume – des Innen und des Außen – möglich macht. „Was war das? Habt ihr was gehört?“ Unser Ohr ist eines der Sinnesorgane, das uns ermöglicht uns zu orientieren, es lässt uns bereits Dinge wahrnehmen, die noch gar nicht sichtbar sind.

Diese Eigenschaft möchten wir nutzen, um in Kontakt zu treten. Auch wenn wir unsere Theaterbühnen noch nicht zeigen können, werden wir Stimmen, Melodien und Geräusche aus unseren Produk­tionen vorausschicken. Vor unserem Theater steht ein dreidimensio­nales Laserfeld, das als PORT individuell erkundet werden kann. Wir laden dazu ein dieses zu be­treten und unsere Produktionen erklingen zu lassen. So möchten wir zu einem interaktiven Kontakt mit unseren Produktionen auffordern und das Theater als einen vielschichtigen Ort erlebbar machen.

Die Soundinstallation ist bis Mitte Juli von Montag bis Samstag
jeweils von 15.00 – 20.00 Uhr geöffnet.

 
Hier geht's zum ausführlichen Programmheft.

 

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