• The Turn of the Screw // Solen Mainguené // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Solen Mainguené //

  • The Turn of the Screw // Judith Braun / Solen Mainguené //  2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Judith Braun / Solen Mainguené //

  • The Turn of the Screw // Joshua Kohl / Inga Schäfer // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Joshua Kohl / Inga Schäfer //

  • The Turn of the Screw // Thomas Heinen / Solen Mainguené // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Thomas Heinen / Solen Mainguené //

  • The Turn of the Screw // Solen Mainguené / Statisterie / Thomas Heinen / Katharina Bierweiler / Judith Braun // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Solen Mainguené / Statisterie / Thomas Heinen / Katharina Bierweiler / Judith Braun //

  • The Turn of the Screw // Solen Mainguené / Inga Schäfer // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Solen Mainguené / Inga Schäfer //

  • The Turn of the Screw // Thomas Heinen / Josh Kohl //  2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Thomas Heinen / Josh Kohl //

  • The Turn of the Screw // Judith Braun / Thomas Heinen / Katharina Bierweiler // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Judith Braun / Thomas Heinen / Katharina Bierweiler //

  • The Turn of the Screw // Inga Schäfer // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Inga Schäfer //

  • The Turn of the Screw // Solen Mainguené // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Solen Mainguené //

  • The Turn of the Screw //

    Trailer //

  • The Turn of the Screw // Solen Mainguené / Joshua Kohl // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Solen Mainguené / Joshua Kohl //

  • The Turn of the Screw // Judith Braun / Solen Mainguené // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Judith Braun / Solen Mainguené //

  • The Turn of the Screw // Julian Finckh / Alma Unseld // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Julian Finckh / Alma Unseld //

  • The Turn of the Screw // Joshua Kohl / Inga Schäfer // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Joshua Kohl / Inga Schäfer //

  • The Turn of the Screw // Solen Mainguené / Julian Finckh / Joshua Kohl // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Solen Mainguené / Julian Finckh / Joshua Kohl //

  • The Turn of the Screw // Julian Finckh / Joshua Kohl / Inga Schäger / Alma Unseld //  2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Julian Finckh / Joshua Kohl / Inga Schäger / Alma Unseld //

  • The Turn of the Screw // Joshua Kohl / Julian Finkh // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Joshua Kohl / Julian Finkh //

  • The Turn of the Screw // Solen Mainguené // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Solen Mainguené //

  • The Turn of the Screw // Joshua Kohl / Inga Schäfer // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Joshua Kohl / Inga Schäfer //

  • The Turn of the Screw // Julian Finckh / Solen Mainguené // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Julian Finckh / Solen Mainguené //

  • The Turn of the Screw // Julian Finckh / Solen Mainguené / Statisterie // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Julian Finckh / Solen Mainguené / Statisterie //

  • The Turn of the Screw // Solen Mainguené / Judith Braun // 2019 // Paul Leclaire

    The Turn of the Screw //

    Solen Mainguené / Judith Braun //

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The Turn of the Screw

Benjamin Britten // 19.00 Uhr Einführung // anschl. Premierenfeier im Winterer-Foyer // Premiere am 09.11.2019 // Großes Haus

„Welcome to Bly“ – die Einladung klingt verlockend! Eine junge Gouvernante soll sich auf dem bilderbuchhaften Landsitz Bly der Erziehung und dem Wohlergehen der elternlosen Kinder Flora und Miles annehmen. Doch sind die kleinen Wesen tatsächlich so unbeschwert und unbedarft, wie sie ihr auf den ersten Blick erscheinen?
Das Motiv der verlorenen Unschuld beschäftigte den Komponisten Benjamin Britten sein gesamtes Leben. Permanent versuchte er, in seinem künstlerischen Schaffen Schutzwälle, Behausungen und Rückzugsorte für die Unschuld zu errichten. Doch die ersehnte Geborgenheit stellte sich nur allzu selten ein. In seiner Oper THE TURN OF THE SCREW dreht er die Vorzeichen um, indem er seine Figuren bewusst dem Unbehausten aussetzt – und das, obwohl er mit Bly, dem friedlichen Anwesen mit seinen starken Mauern, dicken Türmen und dem weitläufigen Park, den Inbegriff der häuslichen Idylle auf die Bühne stellt. Doch das ist nur der Anstrich. Hinter den Kulissen lauert eine übermächtige Gefahr. Und so entspinnt sich vor den Augen der namenlosen Gouvernante nach und nach ein namenloses Grauen. Mit großer musikalischer Verführungskunst vertonte Britten Henry James’ vieldeutige Gespenstergeschichte über den Untergang der Geborgenheit, die Herrschaft des Verbotenen und die Faszination am Abgrund.

Intendant Peter Carp, dessen Inszenierung von Tschaikowskys EUGEN ONEGIN in Freiburg mit großer Begeisterung aufgenommen wurde, nimmt sich der szenischen Umsetzung des verlockenden Musiktheaterwerkes an – und zeigt eine Geschichte voller erotischer Obsessionen, voll von „Thrill und Suspense“, bei der schon die meisterhafte Musik die Wirkung der Schraubendrehung vollzieht, die der Titel vollmundig verspricht: Hat man sich einmal in diese Geschichte hineindrehen lassen, gibt es kein Entwinden mehr.

„Welcome to Bly“ – die Einladung klingt verlockend! Eine junge Gouvernante soll sich auf dem bilderbuchhaften Landsitz Bly der Erziehung und dem Wohlergehen der elternlosen Kinder Flora und Miles annehmen. Doch sind die kleinen Wesen tatsächlich so unbeschwert und unbedarft, wie sie ihr auf den ersten Blick erscheinen?
Das Motiv der verlorenen Unschuld beschäftigte den Komponisten Benjamin Britten sein gesamtes Leben. Permanent versuchte er, in seinem künstlerischen Schaffen Schutzwälle, Behausungen und Rückzugsorte für die Unschuld zu errichten. Doch die ersehnte Geborgenheit stellte sich nur allzu selten ein. In seiner Oper THE TURN OF THE SCREW dreht er die Vorzeichen um, indem er seine Figuren bewusst dem Unbehausten aussetzt – und das, obwohl er mit Bly, dem friedlichen Anwesen mit seinen starken Mauern, dicken Türmen und dem weitläufigen Park, den Inbegriff der häuslichen Idylle auf die Bühne stellt. Doch das ist nur der Anstrich. Hinter den Kulissen lauert eine übermächtige Gefahr.

Abendbesetzung

Musikalische Leitung Gerhard Markson Regie Peter Carp Bühnenbild Kaspar Zwimpfer Kostüme Gabriele Rupprecht Licht Dorothee Hoff Dramaturgie Heiko Voss Mit Joshua Kohl (Prolog/Quint), Solen Mainguené (Governess), Thomas Heinen (Miles, Cantus Juvenum Karlsruhe), Katharina Bierweiler (Flora, Cantus Juvenum Karlsruhe), Judith Braun (Mrs. Grose), Inga Schäfer (Miss Jessel)

English

„Welcome to Bly“ – on the picturesque Bly estate a young governess has to oversee the education and well­being of Flora and Miles, two orphaned children. But are those little creatures really as jaunty and naïve as it seems? Put into music with great panache by Benjamin Britten, an unnamed horror begins to unfold before the very eyes of the anonymous governess.

Pressestimmen

„Die diesmal lediglich 13 Mitglieder des Philharmonischen Orchester Freiburg zeigten sich bei dieser ob ihrer substanziellen Durchhörbarkeit tückischen Partitur der Marke ‚Gnadenlos‘ derart erstklassig, dass sämtliche Musiker die namentliche Nennung im Programmheft verdient hätten. Eine meisterliche, farbige Tonkunst im Zeichen der Variation mit einer Leichtigkeit, der man stundenlang lauschen könnte. (…) Solen Mainguené singt, auch darstellerisch stark, die Gouvernante, die sich am Ende geradezu atomisiert, ganz hervorragend: Man hört einen wunderbaren Sopran, dem vom wie gehauchten Piano bis zur Höhe und zum dramatischen Ausbruch jede Nuance zu Gebote steht. (…) Carp (Glückwunsch!), man merkt es sehr bald, macht bei seiner von der Excellence-Initiative der Theater-Freunde unterstützten Produktion alles richtig.“
(Johannes Adam, Badische Zeitung, 11. November 2019)
Zur vollständigen Rezension geht es hier

„Die Ensembleleistungen sind großartig. (…) Eine besondere Herausforderung ist die Besetzung der Kinderrollen und sie wird stimmlich wie darstellerisch von den beiden Mitgliedern des Karlsruher Cantus Juvenum bestens bewältigt. Katharina Bierweiler als Flora ist souverän, der Miles des kleinen Thomas Heinen absolut anrührend und glasklar. Am Pult hält Gerhard Markson mit den Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Brittens raffinierte Klangpsychologie-Partitur sicher zusammen. Von Wolfang Rihm stammt der schöne Satz: ‚Kammeroper sei nicht Öperchen‘. In Freiburg bewahrheitet sich das. Hier findet mit Brittens TURN OF THE SCREW große Oper statt.“
(Bernd Künzig, SWR2, 11. November 2019)
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„Die Zwischenspiele des 13-köpfigen Orchesters, die die insgesamt sechzehn Bilder miteinander verbinden, sorgen dafür, dass die Spannung in diesem Psychodrama nie abfällt. Nun hat das Freiburger Theater mit seinem Intendanten Peter Carp Brittens eher selten auf dem Spielplan stehende Oper in einer szenisch und musikalisch bestechenden Produktion herausgebracht, die den Zuhörer von Beginn an hineinzieht in diese rätselhafte Geschichte, die Raum lässt für viele verschiedene Deutungen.“
(Georg Rudiger, nmz online, 12. November 2019)
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„Großartig, wie Solen Mainguené diese Frau singt und spielt, die sich allmählich selbst entgleitet und schließlich selbst zum Verhängnis für die Kinder wird.“
(Elisabeth Schwind, Südkurier, 12. November 2019)
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„Das Premierenpublikum belohnte die hervorragende Leistung des gesamten Teams mit stürmischem Applaus und zahlreichen Bravi-Rufen."
(Peter Heuberger, Der Opernfreund, 11. November 2019)
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